…war mit mir bei eva in hamburg. da ich ja nun ein schulkind bin und mein papa auch schon mit meiner großen schwester und meinem großen bruder vor der einschulung in hamburg war, durfte ich jetzt auch mit ihm ich dort hinfahren.
ich habe mich schon tage vorher drauf gefreut. Wir sind ja im SMART dort hin gefahren. das macht immer viel spaß, da ich dann ja nur vorne sitzten kann. wir sind am freitag nach seiner arbeit losgefahren. mama hat mir noch einiges für unterwegs mit eingepackt und papa hatte mir auf seinen I-Pod cd´s von mir geladen. so hatte ich viel zu tun unterwegs. ein paar bilderbücher und hausaufgabenheftchen hatte ich auch noch mit dabei. die konnte ich aber unterwegs nicht machen, weil es im auto immer so gewackelt hat.
er hat mich schon tage vorher gefragt was ich in hamburg mit ihm machen möchte. mit meinem bruder war er auf einem russischen U-Boot und in der großen modelleisenbahnausstellung. außerdem gibt es da ein großes geschäft, wo kinder auch mal klettern dürfen. da wollte ich natürlich dann auch überall hin.
leider sind wir am freitag erst zu spät in hamburg angekommen, die fahrt war dann doch manchmal langweilig. so haben wir dann nur unsere schlafsäcke und liegedecken ausgepackt und es uns bequem gemacht. eva hatte auch was zu essen gemacht. wir waren noch lange wach und ich habe nach dem abendbrot hausaufgaben gemacht. ich freue mich ja so auf die schule.
am samstag haben wir dann lange geschlafen und lecker brötchen zum frühstück gegessen – mit richtiger nutella. mama kauft ja keine echte, nur die oma schon mal. und wir haben richtige eichhörnchen auf dem balkon gesehen. die kommen dort immer hin und holen sich nüsse die eva dort hinlegt um sie dort zu essen. die sind süß.
dann sind wir in das geschäft zum klettern gegangen. es war aber sehr voll da und papa wollte sich auch noch etwas umschauen. ich hatte aber keinen lust und habe ihn dann an der hand nach oben gezogen bis wir da waren. das mit dem klettern hat dann doch nicht so gut geklappt. die griffe unten waren alle zu klein und andere kinder waren auch noch da, so konnte papa mir nicht so gut helfen. ich habe es trotzdem mal probiert aber nicht lange. danach habe ich dann meine taschenlampe bekommen. die haben meine anderen geschwister auch bekommen als sie mit papa da waren. das ist eine die geht nicht so schnell kaputt sagt papa. ausprobieren wollte ich sie gleich im auto, aber wir hatten keine schere gehabt um die verpackung auf zu bekommen. danach sind wir dann zum U-Boot gefahren.
auf dem weg dorthin waren wir bei MAC- Donalds.
der papa musste etwas suchen, denn der weg den er noch kannte war nicht mehr da. im hafen wurde so viel umgebaut und überall war eine baustelle. wir haben es dann aber doch gefunden. in dem laden wo man die eintrittskarten kaufen musste gab es viele sachen. ich habe der mama da eine postkarte ausgesucht. im U-Boot selbst war es etwas unheimlich aber angst hatte ich nicht – papa war ja da und andere leute auch. wir haben eine führung mitgemacht und ich war der komandant und ein andere kleiner junge der erste offizier. wir durften uns dann immer auf die chefsessel setzten und hebel ziehen oder drücken. das war toll. als die führung zu ende war wollte ich erstmal raus aus dem U- Boot. ich musste dringend pipi machen. auf der toilette hat der papa dann erst gesehen warum ich nicht schon vorher pipi gemacht habe – da musste man geld reinschmeißen – daß wusste ich aber noch nicht. so waren wir dann aus dem U- Boot raus und ich habe in die ecke pipiniert – papa hat mich hoch gehalten. das doofe war nur, daß wir dann nicht mehr in das U- Boot konnten da unser karten nicht mehr gültig waren. papa hat aber gesagt wir fahren da bestimmt noch mal alle hin. da freu ich mich schon drauf.
obwohl wir schon so lange unterwegs waren wollte ich noch in die modelleisenbahnaustselung. das war ja nicht weit weg von dem U- Boot. papa hatte gesagt, wir fahren erstmal hin und schauen nach einem parkplatz und wie lang die schlange ist. ich war froh als wir da waren, denn eine schlange gab es gar nicht und einen parkplatz für papas auto haben wir direkt vor dem haus bekommen. den mußten wir zwar bezahlen aber dafür war es nicht weit weg.
drinnen gab es vor der kasse doch eine kleine schlange, aber lange haben wir nicht warten müssen. drinnen war es toll. so viele züge und lichter. und an einigen stellen gab es knöpfe die man drücken konnte damit was passiert. da gab es dann auch eine fliegende untertasse die aber nur im dunklen landen wollte. ach ja, es wurde auch richtig dunkel dort wie nachts wenn alle leute schlafen. dann waren noch mehr lichter an und alles sah noch toller aus. irgendwann musste ich nochmal pipi machen. da haben wir dann auch noch ein eis gegessen. langsam wurde ich aber schon etwas müde vom vielen schauen. aber ich wollte unbedingt das richtige wasser sehen was ich schon in der glotze gesehen hatte. also sind wir noch mal in die ausstellung gegangen. da wo das richtige wasser war, gab es auch ein bergwerk wo man wenn man auf einen knopf drückt eine explosion machen konnte. die fand ich besonders toll. Ich habe immer gewartet bis ich drücken konnte, dann habe ich mir die ohren zugehalten. aber papa hat dann irgendwann gesagt wir sollten mal wieder langsam nach hause fahre zu eva weil die ja auch auf uns warten würde. im auto war ich dann schon richtig müde. bei papas schwester angekommen sind wir dann noch essen gegangen. es war ein langer weg zufuß dahin. aber ich habe mich einfach an papas hand festgehalten und bin mitgegangen. im restaurant habe ich einen riesen teller mit spaghetti und roter soße bekommen. voll fett sag ich euch – der war so groß das ich ihn gar nicht aufessen konnte. aber lecker waren die spaghetti. und ich war auch schon da alleine pipi machen, man musste ja kein geld rein schmeißen. das fand ich viel besser.
als wir zurückgelaufen waren war ich schon wieder etwas wach und bin über hohe mauer balanciert. zuhause haben wir uns dann in die schlafsäcke gekuschelt und sind schnell eingeschlafen. natürlich habe ich aber vorher im dunkeln meine neue taschenlampe ausprobiert.
am nächsten tag haben wir wieder lange geschlafen und als wir aufgewacht sind haben wir miteinander gekuschelt. zum frühstück habe ich wieder ein nutellabrötchen gegessen. nach dem frühstück sind wir dann mit einer S-bahn zum hafen gefahren. das kannte ich auch noch nicht. es ist ein richtiger zug der in der stadt fährt und an vielen haltestellen hält.
am hafen angekommen hat papa mir erstmal etwas den hafen gezeigt und dann haben wir noch einen hafenrundfahrt gemacht. das war auch cool. wir sind da auf einem boot durch den hafen gefahren. der mann der das boot gesteuert hatte, hatte uns dann immer was erzählt. manchmal hatte es ganz schön geschaukelt und manchmal sind wir auch ein bischen nass geworden. aber die fahrt war lang und dann wurde es mir schon fast richtig langweilig als wir wieder da waren. wir sind dann noch mal mit der S-bahn gefahren. papas schwester hatte nudeln gekocht. die waren auch wieder lecker. dann haben wir aber unsere sachen in den SMART gepackt und sind nach hause gefahren. papa musste ja wieder arbeiten gehen am Montag – schade. auf der fahrt war ich so müde, daß ich voll eingeschlafen bin.
hamburg war schön ich hätte noch länger da bleiben können. am liebsten für immer und mit papa.
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